Die
Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft e.V.
und
HELLE PANKE e.V.
laden ein zu einem
Vortrag/Gespräch mit:
S.E. Dipl.-Ing. Jorge Jurado
Botschafter der Republik Ecuador
Die Umweltinitiative Ecuadors Yasuní-ITT
Erhalt dieses einzigartigen Amazonasgebietes für die Menschheit statt Profit aus Erdöl
Moderation: Dr. Winfried Hansch
Zeit: Donnerstag, 03. November 2011, 19:00 Uhr
Ort: Helle Panke e.V., Kopenhagener Str. 9, Berlin 10437
Fahrverbindungen: S- und U-Bahnhof Schönhauser Allee
Eintritt: 1,50 €
Die Veranstaltung findet in Deutsch statt.
2007 hat die Regierung Ecuadors vorgeschlagen, Erdölvorkommen von geschätzten 850 Millionen Barrel im Nationalpark Yasuní für immer unter der Erde zu lassen, um die einzigartige biologische Vielfalt zu erhalten und die Interessen der in diesem Gebiet lebenden indigenen Völker langfristig und effektiv zu schützen.
Als Kompensation verlangte die Regierung einen internationalen solidarischen Ausgleichsbetrag, insbesondere von den Industriestaaten, der mindestens 50% der Einnahmen abdecken soll, auf die Ecuador verzichtet. Das Geld soll in einen UNO- Treuhandfonds fließen. Im August 2010 schloß Ecuador ein entsprechendes Abkommen mit den Vereinten Nationen.
Deutschland gehörte von Anfang an zu den Unterstützern dieses weltweit einzigartigen Umweltprojektes. Gerade nach der von deutschen Mitteln kofinanzierten Implementierung des von der UNO verwalteten Treuhandfonds erteilte der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, der Initiative eine Absage – seitdem ist die Umsetzung dieser innovativen Umweltinitiative bedroht.
Nach der Diskussion kann bei einem „vino de honor“ der Gedankenaustausch in lockerer Runde weitergeführt werden.

