![]()
Im Zuge ihrer Kampagne „Viva Cuba sozialista – Machen wir den Kapitalismus zur Geschichte!“ führt die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) zwei Solidaritätsbrigaden nach Cuba durch. 22 Jugendliche sind am 15. Juli für drei Wochen von Frankfurt am Main nach Havanna aufgebrochen. Unterstützt wird die Brigade von der Kommunistischen Jugend Österreichs (kjö), in Zusammenarbeit mit der Unión de Jóvenes Comunistas (UJC).
Auf http://www.sdaj-netz.de/cuba/brigadentagebuch/ berichten sie täglich mit einem kurzen Bericht und Bild von den Erfahrungen auf Cuba. Die Tagebucheinträge dürfen gerne übernommen werden. Außerdem stehen sie unter der Mailadresse presse@sdaj-netz.de für weitere Fragen, Artikel und Interviews zur Verfügung.
Die Brigaden bilden den Höhepunkt der Solidaritätskampagne und zeichnen sich vor allem durch drei Punkte aus:
Erstens durch die klassische Brigadetätigkeit, in dem Fall der Aufbau des „Zentrums zur Bildung revolutionärer Werte“ an der naturwissenschaftlichen Fakultät (CUJAE) der Universität Havanna. Dieses soll Studierende, AnwohnerInnen und Interessierte über die Solidaritätsarbeit mit den Cuban5 vernetzen und Bildungsangebote schaffen. Mit ihrem Projektpartner „Red de Universidades en Solidaridad con los Cinco“ und in Zusammenarbeit mit der UJC stellen die Brigaden einen der Pfeiler des Zentrums. Sie bauen, renovieren und bringen Sachspenden.
Zweitens gibt die Brigade die Möglichkeit des Austausches zwischen kubanischen und deutschen Jugendlichen. Diskussionsangebote gibt es mit den Studierenden der CUJAE sowie bei den Treffen mit Angehörigen der Cuban 5, Ex-Agenten für Cuba, dem ZK der kommunistischen Partei, dem Jugendverband UJC, Besuche bei den “Komitees zur Verteidigung der Revolution” und einem Immunologiezentrum, wo Exportartikel höchsten Niveaus hergestellt werden, und vieles mehr. Die BriageteilnehmerInnen können sich selber ein Bild von der sozialistischen Insel machen und interessante Erfahungen sammeln. Dieses Wissen behalten sie natürlich nicht für sich, es sich zahlreiche Nachbereitungsveranstaltungen in ganz Deutschland geplant.
Drittens führen die Brigaden eigene inhaltliche Veranstaltungen in der Universität durch. Dabei wollen sie über das Leben als Jugendliche im Kapitalismus berichten und anhand dieses anhand verschiedener Beispiele deutlich machen. Sie wollen keinen plumpen Vergleich zwischen Kapitalismus und Sozialismus ziehen, sondern ihre Lebensumstände greifbar machen. Die Veranstaltungen beschäftigen sich mit Bildung, Gesundheit, Ausbildung und Arbeit und Demokratie und Mitbestimmung, also den Grundrechten der Jugend.
Weitere Informationen unter http://www.sdaj-netz.de/cuba/brigadentagebuch/

